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Pflege von Sesselstoff Der Lieblingssessel hat einen Rotweinfleck abbekommen, doch das ist kein Grund zur Panik: hier hilft das altbewährte Bestreuen mit Salz, eine kurze Einwirkzeit und ein vorsichtiges Abtupfen mit einem feuchten Tuch. Sollte dieser Fleck noch etwas zu sehen sein, ist ein Dampfreiniger sehr nützlich, der auch die letzten Spuren entfernt. Dies ist oft problemlos bei Leinen- oder Baumwollsesseln. Pflege von Sesselstoff, der aus Microfaser besteht , ist aufwändiger. Dieser Stoff ist sehr weich, dafür aber wasserabweisend. Bei diesem Material benötigt man vielmals ein Lösungsmittel zur Reinigung. Ammoniak und Alkohol eignen sich genauso gut für Sessel mit Polyester- und Microfaserbezügen. Wenn der Microfaserstoff einen unangenehmen Geruch hat - zum Beispiel von einem Zigarrettenfleck - kann man diesen mit etwas Backpulver entfernen. Ledersessel können besonders langlebig sein, wenn man sie richtig pflegt. Sie sind atmungsaktiv und sollten jede Woche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Auch ein Schwamm und Seife reichen für die Reinigung von Ledersesseln aus. Reinigungsmittel mit Ölen, Wachsen oder Silikonen zerstören auf Dauer das Leder. Sie hinterlassen Rückstände auf dem Leder und die Oberfläche bekommt schließlich Risse. Besonderes Augenmerkt bei der Pflege von Sesselstoff sollte man auf die schwerer erreichbaren Stellen wie Armlehnen und Innenseite legen, da sich hier auch Staub ansammeln kann. Tintenflecken lassen sich auch einfach mit Alkohol entfernen, bei einem Lederbezug kann man diesen dann mit einem Föhn trocknen. Rattan- oder Ledermöbel sollten nicht zu viel der Sonne ausgesetzt werden, sonst kann der Stoff ausbleichen. Wenn man ein neues Reinigungsmittel ausprobiert, sollte man es erst an einer unauffälligen Stelle an dem Sessel testen.
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