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Designersessel Sessel die nicht jeder hat: Das 20. Jahrhundert hat uns eine große Auswahl an modernen Möbeln beschert, die durch innovative und zukunftsweisende Designer und Architekten entworfen wurden. Mit der Einführung von neuen Materialien wie Chrom, PVC, Kunststoff und der Erforschung und Nutzung der vorhandenen Materialien entstand eine sehr breite Palette von neuen Designersesseln. Design, als ein Ausdruck von Zivilisation und Kultur, ist nicht aus dem Nichts entstanden. Der The Wire Chair von Harry Bertoia wurde um 1950 eingeführt. Er ist ein Designersessel bestehend aus einem Drahtgeflecht für besonderen Sitzkomfort und er ist mittlerweile ein Klassiker. Ein sehr berühmter Designersessel ist auch der Ottomane, er wurde im Jahr 1965 von Charles und Ray Eames erfunden. Zu den modernen Designersesseln der letzten Zeit gehört der Wing Chair, sein Erfinder Toshiyuki Kita baute ihn etwas niedriger, sodass junge Menschen ganz entspannt sitzen können. Die Polsterung ist weich und elastisch.
Natürlich kennt man auch den Lounge Chair von Mies van der Rohe und Lilly Reich aus dem Jahr 1932. Der Name Mies ist fast schon ein Synonym für die Bauhaus-Periode. Auf der Weltausstellung von 1929 war dieser Designersessel im deutschen Pavillion vertreten. Er wurde jedoch nicht in Serie produziert. An der Schnittstelle zwischen Luxus und Einfachheit bewegt sich die Designerin Eileen Gray - sie entwarf im Jahre 1927 in der japanischen Wajima Technik einen komfortablen Sessel, inspiriert von den Liegestühlen auf transatlantischen Dampfschiffen. Dieser Designersessel ist, wie bei so vielen Designerstücken, nicht wirklich geeignet für die wirtschaftliche Massenproduktion, die lackierten Holzteile und die Kissen, ähnlich wie bei der Polsterung von Mies' Lounge Chair, können nur realisiert werden durch die handwerklichen Arbeitsschritte. |
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